Das Gästehaus

Das Gästehaus Bali Sandat ist ein Stück ursprüngliches Bali: Weitab vom Massentourismus, im Nordosten der Insel, am Rande des Dorfes Bondalem liegt es direkt am pazifischen Ozean. Es ist umgeben von Natur mit ihren tropischen Geräuschen und Gerüchen und dem mit bunten Korallen bewachsenen Meer. Ein Stück Paradies, das zum Schnorcheln, Schwimmen, Träumen und Genießen einlädt. Auf dem großen Grundstück locken Kokospalmen, Mango-, Papaya-, Bananen- und Rambutanbäume zum Naschen und Staunen. Sie können aber auch zwischen duftenden Frangipanibäumen einen kleinen Tempel entdecken.

Das doppelstöckige Haus selbst ist im balinesischen Stil aus Naturmaterialien erbaut und mit Bambus- und Rattanmöbeln eingerichtet. Alle vier Zimmer verfügen über ein traditionell halboffenes Bad/Dusche mit Blick auf den nächtlichen Sternenhimmel. Große Terrassen mit Blick aufs Meer laden zum Entspannen und Verweilen ein. Die Küche verwöhnt Sie kulinarisch mit balinesischen Gerichten, die immer aus frischen Früchten und Gemüse zubereitet werden.


Das Dorf Bondalem

Im Nordosten der Insel Bali liegt das Dorf Bondalem, mit ca. 5000 Einwohnern. Bondalem ist ein Bali-Hindu-Dorf, in dem die traditionellen Riten Balis sehr lebendig sind. Es gibt einen Dorfmarkt und eigene Tempelfeste direkt am Meer, deren Besuche sich lohnen. Das Meer, mit seinen Korallen und bunten Fischen, lädt ein zum Schnorcheln, Tauchen und Schwimmen. Die Familien leben vom Fischfang, dem Ernten ihrer Kaffee-, Nelken- und Fruchtbäume oder Sie sind Handwerker, Guide oder Fahrer …


Der Norden Balis

Er ist nicht mit dem quirligen Süden zu vergleichen, denn hier geht es wesentlich ruhiger und entspannter zu. Geheimnisvolle Berge, Seen, Vulkanlandschaften und mystische Strandabschnitte machen den Norden zu einem Urlaubsziel für all diejenigen, die sich nach einem Traumurlaub sehnen. Eine traditionsreiche Umgebung, tropischen Gärten, direkt am indischen Ozean gelegen, laden mit ihrer kraftvollen Stille zum Loslassen, Entspannen und Auftanken ein. Rauschende Wasserfälle, teils kultivierte und teils unberührten Landschaften, Küstenabschnitte mit hellem und schwarzen Vulkansand, sowie flach abfallende Sandstrände bieten unglaublich viel Abwechslung in Flora und Fauna.


Die Insel Bali

Bali ist eine zu Indonesien gehörende Insel mit einer Fläche von 5.780 km² im Indischen Ozean zwischen Java und Lombok mit einem tropisch warmen Durchschnittsklima. Hauptstadt der Insel ist Denpasar. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 95 km, von seiner Westspitze bis zur Ostspitze sind es 145 km. Der Vulkan Gunung Agung („Großer Berg“) ist mit 3.142 Metern der höchste Berg der Insel. Für die Balinesen ist er der Sitz der Götter.


Wer zu mehr Vertrauen aufbricht, wird reicher mit jedem Schritt.


Bali für mich

Bali ist aufgrund seiner eindrucksvollen Tempelanlagen, der einzigartigen hinduistischen/buddhistischen Kultur, den berühmten Reisterrassen, den tollen Tauchoptionen, der wunderschönen Naturvielfalt und den herzlichen Menschen auf alle Fälle eine Reise wert. Für mich bedeutet Bali jedoch noch viel mehr: „Durchatmen und zu innerer Ruhe finden“, inmitten all´ der wunderbar inspirierenden Orte, eine Balance zwischen Dynamik (Erleben, Begeisterung) und Einkehr (Hingabe, Bewunderung) erleben und genießen – Kraft schöpfen!


Es gibt verschiedene Inspirationen. Die beste ist die Stille.


Bali in Fakten

Flora und Fauna:
Auf Bali sind auf engstem Raum bis zu sechs Vegetationszonen anzutreffen:

  1. Tropischer Trockenwald: Er bedeckte früher vor allem den trockenen Norden und Westen, wo die Trockenzeit bis zu acht Monate dauern kann.
  2. Tropischer Regenwald: Der Tropische Bergwald war früher auf allen Bergspitzen oberhalb von 800 bis 1500 m vorhanden. Heute sind kleine Reste übrig geblieben. Diese Wälder sind sehr wichtige Wassereinzugsgebiete für die darunter liegenden, zum Teil dicht besiedelten Gebiete und bilden einen wirksamen Schutz vor Erosion.
  3. Feuchtsavanne: Die Feuchtsavanne Balis ist ähnlich wie die Feuchtsavanne in Ostafrika. In Bali gibt es vor allem auf der südlichen und trockenen Halbinsel Feuchtsavannen, wo der Boden mehrheitlich aus Kalk besteht und dieser deshalb wenig Wasser speichern kann.
  4. Mangrovenwälder: Sie wachsen im Gezeitenbereich von Flüssen und Meeresküsten. Die einzigen Mangrovenwälder befinden sich im Südosten und Westen Balis.
  5. Lavalandschaft: Diese vegetationslosen Lavalandschaften sind in der Nähe der Vulkankrater zu finden.
  6. Kulturlandschaft: Sie nimmt heute den größten Teil der Insel ein.

Auch außerhalb geschützter Reservate sind Affen häufig, besonders Makaken. Echsen, wie Agamen, Warane, Skinke und Geckos, findet man überall auf der Insel, auch Schlangen sind zahlreich. Die Großsäuger sind durch Wildschwein und Rotwild vertreten. Im Nationalpark leben noch 30–40 Exemplare des javanischen Wildrindes sowie viele verschiedene Vogelarten, darunter der nur auf Bali vorkommende Balistar.

Bevölkerung und Glaube
Bali ist die einzige Region außerhalb Indiens, Nepals und Mauritius‘ mit einer hinduistischen Bevölkerungsmehrheit. Die meisten Balinesen bekennen sich zur Hindu-Dharma-Religion, der balinesischen Glaubensform des Hinduismus. Einzug hielt der Hinduismus in Bali im 8. bis 9. Jahrhundert. Religiöse Riten und Feste begleiten die Menschen von der Geburt bis zum Tod und über den Tod hinaus. Sie sind Grundlage des Zusammenhalts von Familie und Dorfgemeinschaft. Religiöse Riten werden wirksam bei der Gründung eines Dorfes, sie ordnen das Familienleben und sind die ethischen Leitlinien des ganzen Volkes. Feiertage, Volksvergnügungen und Versammlungen werden stets von einer Tempelzeremonie eingeleitet.
Alles in der Natur hat eine eigene Macht, die die Macht der Götter widerspiegelt.
Bali wird die „Insel der Tausend Tempel“ genannt. Jedes Hindu-Banyar beheimatet drei Tempel: den Pura Puseh (Ursprungstempel), den Pura Desa (Tempel der großen Ratsversammlung) und den Pura Dalem (Todestempel).
Die Beschäftigung der Bevölkerung ist aufgeteilt in…
59 % Landwirtschaft
19 % Handel mit handwerklichen Erzeugnissen, Textilindustrie, Baugewerbe
22 % mit Tourismus verbundener Handel, Finanzwesen, Gastgewerbe

Landwirtschaft
Die meisten Balinesen sind nach wie vor in der Landwirtschaft beschäftigt. Das Inselinnere ist für die Landwirtschaft zu gebirgig und die schmalen Küstenstreifen im Norden und Osten eignen sich nur bedingt. Das Hauptanbaugebiet befindet sich im flachen und sehr fruchtbaren Süden der Insel. Reis ist das Hauptnahrungsmittel und das wichtigste Anbauprodukt der Insel und wird hauptsächlich für den Eigenbedarf produziert. Kokosnüsse und Schweinefleisch sind die wichtigsten Exportprodukte, ebenso Arabica-Kaffee, der im Hochland von Kintamani gute Anbaubedingungen findet. Für den Eigenbedarf werden vor allem Erdnüsse, Chilis, Zwiebeln, Sojabohnen oder andere tropische Gemüsesorten und Früchte angepflanzt.

Das Meer
Vor der Küste Balis gibt es ausgedehnte Korallenriffe. Nach Meinung von Tauchexperten zählt Bali zu den zehn weltweit schönsten und besten Tauchgebieten. Viele Riffe – vorwiegend vor der Nordost- und Südwestküste – sind als Tauchgebiet besonders beliebt. Ähnlich wie in den Tauchgebieten um Lombok bieten die Riffe Lebensraum für 1200–3000 verschiedene Arten von Fischen, Krebs- und Weichtieren, davon alleine 21 Skorpionfisch-, 14 Kugelfischarten, 20 Seepferdchen- bzw. Seenadelarten sowie 75 Hummerartige und Garnelen.


Bali Om
Das balinesische „Om“ ist ein Zeichen der Spiritualität in Verbindung mit zeitloser Kultur. Es stellt die natürlichen Kräfte (siehe Zeichenerklärung) im Einklang des Kosmos dar.

Der Klang des Om steht für das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele und damit für absolutes Harmoniebefinden. Alle Klänge des Universums und deren Urenergie sind auf das Om zurückzuführen. Es wird auch „Ongkara“ genannt. Es überträgt die persönliche Absicht auf die Realität der Natur und damit auf das Prinzip des Universums.
Om besteht aus den Silben „A“, „U“ „M“ und repräsentiert sowohl drei indische Gottheiten als auch die im Christentum bestehende Trinität  aus Gottvater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Es spiegelt auch die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft sowie die Ewigkeit wider.